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1. Teil  MZ ES 250/0

So hat alles Angefangen. Doch leider war ich mit dem Zerlegen schneller als mit dem Fotoapparat. Es hatte auch eine ganze Zeit gedauert bis ich die nötigen Informationen hatte , was bei einer 250/0 Bj. 1958 Original war. Besonderen Dank möchte ich hierbei, dem MZ- Freund  Klaus sagen. Er hat auf dem Gebiet der alten MZ- Motorräder ein sehr gutes Wissen, welches er mir sehr schön vermittelt hat.

 

Auf diesem Bild sieht man ganz deutlich das da Stoßdämpfer einer späten ES 250/1 verbaut sind. Zu erkennen ist das an dem großen Plaste-Kegel der unteren Stoßdämpferhülse. Und man erkennt auch das die falsche Radnarbe in der Felge ist. Doch glücklicherweise hatte ich noch eine ES 175/0 Bj. 1959 dazu bekommen , wo die eben beschriebenen Teile noch Original waren.
Auf diesem Bild sieht man nun die Originalteile vom Stoßdämpfer. Links ist die vordere Hülsen Aufnahme und rechts ist die hintere Aufnahme, die gleichzeitig den Versteller für den 2 Mann Betrieb darstellt. Die beiden Teile sind aus Aluminium und liegen aber falsch herum .

 

Nachdem ich die Stoßdämpfer von der 175er zerlegt und gesäubert hatte, konnte ich die Stoßdämpfer von der 250er erst mal bei Seite legen. Da nun die 175er auch die richtigen Narben hatte und auch noch Verchromte Felgen, ging es ans Ausspeichen. Sehr viel Arbeit machte auch das Zerlegen und Säubern der Kleinteile, wie Bremsschilder Achsen und Schrauben. Dabei musste ich immer aufpassen das nichts durcheinander kommt. Deshalb erledige ich die Arbeiten immer Abschnittsweise und  lege die fertigen Sachen fein säuberlich in Kisten, wo ich sie dann Später beim Zusammen Bauen bloß wieder raus nehmen brauch.
 Hier sind nun sind die Teile alle saubergemacht und eingewickelt. Außer unten rechts, das sind die alten Stoßdämpfer.
Es sieht zwar meistens auf meiner Werkbank etwas Kaotisch aus, aber ich finde ja alles wieder. Naja , es hat halt jeder eine andere Auffassung davon , wie man was Restauriert. Aber damit kann ich locker Leben.
Am meisten Kopfzerbrechen hat mir die Farbbestimmung bereitet. Hier hatte ich die erste Lackschicht abgeschliffen und geglaubt die richtige Farbe gefunden zu haben. Als ich aber das Typenschild abgemacht habe , da kam noch ein viel helleres grün zum Vorschein und die ganze Farbanalyse begann von vorne.
Hier ist nun ganz deutlich der breite Rand der Originalen Null Narben zu erkennen. Zum ausdrücken der Kugellager habe ich sie selbstverständlich auf der Heizplatte erwärmt.
Hurra, das erste Teil ist fertig. Ein Luftfilterkasten von meiner MZ. Da das teil Original schwarz - und von außen nicht zu sehen ist, habe ich es mir dem Draht-Igel entrostet und mit der Spray Flasche übergepustet. Erst mit Roststopp Grundierung und anschließend mit Lackschwarz.
Es ist schon Erstaunlich aus wie vielen Teilen, so eine Fußraste mit Halterungen,  besteht. Wobei auf dem Bild die Gummis schon fehlen.
Kettenrad Lager ausgebaut und gesäubert. Ganz wichtig ist auch das auspusten, mit Pressluft, der Schwingbolzen, denn somit bekommt man am besten das alte Fett heraus.
Am längsten hat das Anpassen der hinteren Blechverkleidungen gedauert denn das macht man am besten vor dem Lackieren, weil man doch hier und da was nachbiegen muß.
Den vorderen Kotflügel habe ich auch vorher mit dem neuen Leder Band angepasst um hinterher keine bösen Überraschungen zu erleben .
Hier noch mal ein anderes Bild vom vorderen Kotflügel.
In den inneren Ablagefächern musste ich ca. 10 Löcher zu schweißen lassen. Welch Frevelhafte Tat des Vorbesitzers.  :-))
so ein rahmen kann mit der Zeit ganz schön verkeimen.
Gott sei dank , es ist schon ein Ende ab zu sehen das ich mit dem zerlegen bald fertig bin.
Nun ist es geschafft . Es sieht schon ganz schön trostlos aus , so ein nackiger Rahmen. Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen , das das mal wieder ein schönes MZ-Motorrad werden soll.
Hier habe ich nun die Teile , die zum Sandstrahlen sollen , schon mal in Kartons verpackt. Das sandstrahlen hat mir übrigens 148 € gekostet. Dafür ist aber die ganze alte Farbe runter und ich kann vernünftig drauf lackieren.
Entlich kann ich meiner Lieblings Arbeit nachgehen.
Motor grob gesäubert und angefangen zu zerlegen. Erst rechte Seite das Ritzel , die Simmering Halter und die ganzen Gehäuseschrauben abgebaut. Dann die linke Seite Kupplung und großes Zahnrad abgebaut.
Ganz wichtig vor dem Trennen der Gehäuse , den 4 gang einlegen, da sonst der Halbmond dei Schaltwelle in die Ölablassschraube reinragt und somit ein Schaden am Motor entstehen könnte.
Zum Lagerausdrücken, wieder die Gehäuse erwärmen und mit einem Dorn rausschlagen.
Hier liegt nun das Innenleben meines Motors. Schwierig war das besorgen des linken Kurbelwellen Dichtrings . Das Getriebe war in Ordnung und die anderen Kugellager sind ja DIN-Maße . Mit neuen Kupplungslamellen hatte ich auch noch Glück ( 6,20 €  St. ) aber das Verschleißmaß war mit den neuen Lamellen auch nicht viel Positiver.

 

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